Kinderheim Juan Pablo II
Im Januar 2005 konnte der oberste Stock einer Primarschule in Sucre
(Bolivien) als Kinderheim in Betrieb genommen werden. Seither leben 30 Jungen zwischen 6 und 17 Jahren aus armen und schwierigen Verhältnissen dort. Einige bleiben längerfristig, weil ihre Eltern oder Verwandten sie nicht ernähren können, andere überbrücken dort lediglich schwierige familiäre Situationen.
Wenn neue Jungen im Kinderheim ankommen, sind sie meistens unterernährt und haben unregelmässig die Schule besucht. Ausserdem sprechen manche nur Quechua, was in der Schule ein Problem darstellt. Die meisten von ihnen schätzen es vor allem, genug zu Essen zu bekommen und in die Schule gehen zu können. Ihre Aufgaben im Kinderheim nehmen sie weniger gern wahr und es ist oft nicht einfach, für Ordnung und Ruhe im Heim zu sorgen.
Die Jungen gehen jeweils am Morgen oder am Nachmittag zur Schule und machen die andere Hälfte des Tages Hausaufgaben, gehen Freizeitaktivitäten nach, putzen das Kinderheim oder waschen ihre Kleider. Während den Ferien verkaufen die kleineren Jungen Zeitungen, um sich ihr Taschengeld zu verdienen, während die Grösseren in anderen Betrieben arbeiten, wo sie ein Handwerk erlernen können. Ab und zu werden dann Spaziergänge in den Park oder andere Aktivitäten unternommen.
Im Januar 2008 ist das Kinderheim nun in grössere Räumlichkeiten umgezogen. Dies wurde durch die finanzielle Untersützung des Liechtensteinischen Entwicklungsdienstes sowie der PRONOIA Stiftung ermöglicht. Die Betriebskosten des Kinderheims werden von Stiftungen, Gemeinden, Privatpersonen und den Pateneltern der Kinder finanziert.

Das grosse Tor links führt zum Kinderheim im Hinterhaus.

Das Kinderheim besteht aus zwei Stockwerken und einem Innenhof.

Ein Gruppenfoto mit T'shirts der Pfadfinder Schaan.

Sitzung auf dem Spielplatz...

Beim Murmelnspielen.

Der Umzug ins neue Kinderheim.

Das Esszimmer, wo sehr gerne ferngesehen wird.

Vor kurzem wurden einige Computer gekauft - sehr beliebte Objekte.

Es gibt jeweils ein Studienzimmer für die "Grossen" und die "Kleinen"

Jedes Kind hat sein eigenes Fach, um Schulhefte aufzubewahren.

Die zwei Schlafzimmer sind klein und Ordnung zu halten nicht einfach

